Brunch wie im Urlaub: 6 Getränke zum späten Frühstück — von Mimosa bis Bloody Mary
Material 18+. Übermäßiger Alkoholkonsum schadet Ihrer Gesundheit.
Aktualisiert

Brunch – die beste Erfindung des Wochenendes: ein spätes Frühstück, das sanft in das Mittagessen übergeht, ohne Wecker und ohne Eile. Er hat seine eigene Gastronomie – Eggs Benedict, Käsekuchen, Croissants – und eine eigene, separate Getränkekultur: leicht, sonnig, so dass der Tag weitergeht und nicht endet. In den Bars sind auf der Brunch-Karte immer die gleichen Helden zu finden, und sie machen sich hervorragend in der heimischen Küche.
Die Regeln des Genres diktiert die Tageszeit. Erstens: der Alkoholgehalt – minimal, der Brunch-Cocktail sollte erfrischen und nicht wieder ins Bett legen. Zweitens: alles basiert auf Säften und Kaffee – also auf dem, was ohnehin zum Frühstück da ist. Drittens: Halten Sie unbedingt eine alkoholfreie Variante bereit – am Tisch gibt es immer Fahrer, Sportler und solche, die einfach keinen Alkohol wollen, und sie sollten nicht weniger lecker haben.
Sechs Getränke aus dem Katalog 24cocktails.com – vier mit Alkohol, zwei ohne. Die Proportionen und Schritte gebe ich genau so an, wie sie in den Rezepten auf der Website stehen.
1. Mimosa (Mimosa)

Die Königin des Brunchs nach allen Regeln der Kunst: Man sagt, sie wurde im Pariser 'Ritz' in den Zwanzigern gemixt und nach der Farbe benannt – im Ton der frühlingshaften Mimosenblüten. Frischer Orangensaft und eisgekühlter Sekt – das war's. Leichter als der Sekt selbst, festlicher als jeder Saft: der seltene Fall, dass ein Getränk den Tisch allein durch seine Anwesenheit festlich macht. Zu Eggs Benedict und Croissants – ohne Alternativen.
Zutaten
- Sekt – 6 oz (ca. 180 ml), gekühlt
- Orangensaft – 2 oz (60 ml)
Zubereitung
- Stellen Sie sicher, dass der Sekt und der Orangensaft gut gekühlt sind.
- Gießen Sie den Orangensaft in das Sektglas.
- Vorsichtig das gekühlte Champagner hinzufügen.
- Kalt servieren.
Tipp: Den Saft morgens auspressen und von Fruchtfleisch filtern – Tütensaft beim Brunch ist besonders deutlich zu hören, da gibt es nichts, was ihn verdecken könnte. Halten Sie das Verhältnis zugunsten des Schaumweins. Und bereiten Sie ihn nicht im Krug vor: Eine Mimosa wird glasweise zusammengestellt, die Bläschen im Krug überleben nicht.
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2. Bloody Mary

Ein Cocktail-Snack und der Haupt-„Retter“ der Brunch-Kultur: Man sagt, dass man in Harry's Bar in Paris in den Zwanzigern Wodka mit Tomatensaft gemischt hat, und die Gewürze und der Sellerie kamen erst in Amerika dazu. Unsere Version ist modern und barfreundlich, mit genauen Dosierungen: Tabasco, Worcestershire, schwarzer Pfeffer und Selleriesalz verwandeln den Tomatensaft in eine kalte, scharfe Suppe mit Charakter. Perfekt zu Omelett und Speck.
Zutaten
- Wodka Ketel One – 60 ml
- Tomatensaft – 120 ml
- Zitronensaft – 15 ml
- Scharfer Pfeffersauce (rot) — 8 Tropfen
- Worcestersauce — 4 Dashes
- Schwarzer Pfeffer — 2 Umdrehungen der Mühle
- Selleriesalz — eine Prise
Wie man es zubereitet
- Mischen Sie alle Zutaten in einem Shaker mit Eis.
- Abseihen in ein Glas mit Eis.
- Garnieren Sie mit einem Selleriestängel (nach Wunsch — Salz und Pfeffer am Rand des Glases).
Tipp: Schütteln Sie kurz, etwa fünf Sekunden: Bei langem Schütteln schäumt der Tomatensaft und wird dünnflüssig, und die Mary sollte dick sein. Schärfe langsam steigern — acht Tropfen sind der Anfang, nicht das Ende. Der Selleriestängel ist keine Dekoration: Er sollte beim Trinken knacken.
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3. Irischer Kaffee (Irish Coffee)

Für den Brunch in der kalten Jahreszeit, wenn es draußen regnet und man trotzdem aufstehen musste: heißer, süßer Kaffee mit irischem Whiskey unter einer Haube aus kalten Sahne. Er wurde, der klassischen Version nach, am irischen Flughafen in den vierziger Jahren geboren – ein Barkeeper wärmte damit durchgefrorene transatlantische Passagiere auf. Man trinkt ihn durch die Sahneschicht, ohne umzurühren: heiß durch kalt, bitter durch sahnig – der beste Wecker, den es gibt.
Zutaten
- Irischer Whiskey – 45 ml (1 1/2 oz)
- Kaffee – 240 ml
- Zucker – 1 TL
- Schlagsahne – 1 EL
Zubereitung
- Erhitzen Sie Kaffee, Whiskey und Zucker in einem Topf, ohne zum Kochen zu bringen.
- Gießen Sie die Mischung in ein Irish Coffee Glas.
- Obenauf die Schlagsahne geben.
- Heiß servieren.
Tipp: Schlagen Sie die Sahne ein wenig auf – bis sie „dick, aber flüssig“ ist: so legt sie sich gleichmäßig und sinkt nicht. Zucker ist ein Muss, selbst für die, die „ohne Zucker“ sind: er verbindet den Kaffee mit dem Whisky und hält die Sahne. Wärmen Sie die Tasse vorher mit heißem Wasser auf.
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4. Paloma (Paloma)

Wenn der Brunch sanft in das Mittagessen übergeht und die Sonne schon hoch steht – ist es Zeit für eine Paloma: Tequila mit Grapefruitlimonade auf einem Berg Eis, das beliebteste Tagesgetränk Mexikos. Der leicht bittere Grapefruitgeschmack macht sie erwachsen, die Limonade – leicht, und sie ist schneller zubereitet, als man Tee aufbrüht. Von all den „Tages“-Cocktails ist dieser der erfrischendste: danach möchte man auf die Terrasse und nicht auf die Couch.
Zutaten
- Grapefruitlimonade – 90 ml
- Tequila – 45 ml
Zubereitung
- Füllen Sie das Collins-Glas mit Eis.
- Gießen Sie den Tequila hinein.
- Fügen Sie Grapefruitlimonade hinzu.
- Vorsichtig umrühren.
- Mit einer Limettenscheibe garnieren.
Tipp: Pressen Sie eine Scheibe frische Limette in das Glas und fügen Sie eine kleine Prise Salz hinzu – so trinkt man Paloma in ihrer Heimat, und das Salz hebt den Geschmack auf erstaunliche Weise hervor. Tequila – mit den Worten „100% Agave“ auf dem Etikett, für einen Tagescocktail ist ihre Ehrlichkeit besonders wichtig.
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5. Shirley Temple

Alkoholfre klassiker mit Hollywood-Abstammung: Das Getränk ist nach dem berühmtesten Kinderfilmstar der dreißiger Jahre benannt – der Legende nach wurde es erfunden, damit die junge Schauspielerin bei Erwachsenenempfängen etwas zum Anstoßen hatte. Ingwerbier, ein Spritzer Grenadine und Zitrone: rosa, sprudelnd, völlig bezaubernd. Beim Brunch rettet es sofort alle – die Kinder am Tisch, die Fahrer und die, die gestern schon gefeiert haben.
Zutaten
- Grenadinesirup Giffard – 7,5 ml
- Zitronensaft – 7,5 ml
- Ingwerbier von Thomas Henry — nachfüllen
Wie man es zubereitet
- Gießen Sie die Zutaten in ein Glas mit Eis.
- Rühren Sie leicht um und servieren Sie mit Strohhalmen.
Tipp: Grenadine — genau ein Löffel: sie ist hier für die Röte und eine leichte Beerenote, wenn Sie zu viel gießen — wird es ein Sirup mit Kohlensäure. Eine Cocktailkirsche auf einem Spieß ist nach dem Kanon obligatorisch, und das Ingwerbier kann durch scharfes Ingwerbier ersetzt werden — das wird erwachsener.
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6. Lemouroudji

Finale-Eröffnung: westafrikanische Ingwer-Zitronenlimonade mit Cayennepfeffer, die im Krug zubereitet wird und den ganzen Tag getrunken wird. Frischer Ingwer und Pfeffer werden in ein Mulltuch gebunden und in Wasser eingeweicht, dann kommen Zitrone und Zucker dazu — es entsteht ein würziger, scharfer, unglaublich erfrischender Drink ohne einen Gramm Alkohol. Beim Brunch spielt es die Rolle der „erwachsenen Alternative“: Geschmack und Charakter sind darin mehr als in der Hälfte der Cocktails.
Zutaten
- Ingwer — 2 Stück
- Wasser — 1 Gallone (ungefähr 3,8 Liter)
- Zitronensaft — von 1 Pfund Zitronen (~450 g)
- Zucker — 1 Tasse
- Cayennepfeffer — gemahlen
So wird's gemacht
- Pressen Sie den Saft aus den Zitronen.
- Schälen und reiben Sie den Ingwer.
- Legen Sie den geriebenen Ingwer und eine großzügige Prise Cayennepfeffer in ein Käsetuch und binden Sie es zu.
- Lassen Sie das Säckchen 15 Minuten in Wasser einweichen.
- Fügen Sie Zucker und Zitronensaft hinzu.
- Kühlen Sie es und servieren Sie es — mit einer Scheibe Zitrone oder Ingwer.
Tipp: Das ist ein Rezept für eine Gruppe – fast vier Liter, also bereitet es am Abend vorher zu: Über Nacht im Kühlschrank wird der Ingwer und der Pfeffer das Wasser ordentlich durchziehen. Die Schärfe reguliert ihr mit der Ziehzeit des Knotens, und serviert es unbedingt eisgekühlt – Wärme macht den Pfeffer aggressiver.
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Sechs Getränke – und der Brunch ist bereit: Die Mimosa empfängt die Gäste, die Bloody Mary freundet sich mit dem heißen an, der Irish Coffee wärmt bei Regen, die Paloma begleitet in den Tag, und der Shirley Temple und der Lemurouji sorgen dafür, dass alle am Tisch ohne Ausnahme fröhlich sind. Die wichtigste Regel der Sonntagsbar ist die gleiche wie die des Sonntags selbst: sich Zeit lassen und nicht übertreiben. Einen schönen Brunch!
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